Vespa & Oldtimer
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 über Oldtimer ...

 

Ein Fahrzeug kann als Oldtimer zugelassen werden, wenn es älter als 20Jahre alt ist und immer im Inland zugelassen war. Beim Import gelten andere Altersregeln.

Beim Import eines Oldtimers/Youngtimers ist darauf zu achten, dass es ein Mindestalter gibt, welches sich derzeit ändert. Bis vor einigen Jahren waren das 25 Jahre. In der Zwischenzeit wird dieses Alter auf 30 Jahre angehoben, da immer mehr Fahrzeuge importiert werden, die auch in größerer Stückzahl hergestellt wurden und die Erhaltungswürdigkeit noch nicht gegeben ist.

Konkret wurde der späteste Zulassungszeitpunkt auf 1980 festgelegt und bis 2010 das Mindestalter auf 30 Jahre angehoben. Voraussetzung ist weiters, dass sich das Fahrzeug im (zumindest weitgehend) Originalzustand befindet und einen Erhaltungszustand aufweist der nicht unter 3 liegt.
Weiters wird bei der Einzelgenehmigung ein Vermerk eingetragen der besagt, dass historische Fahrzeuge nur an 120 Tagen pro Jahr bewegt werden dürfen. Darüber hinaus ist ein Fahrtenbuch zu führen und nach Verlangen der Behörde vorzulegen.

Die Überprüfung nach §57 (Pickerl) ist alle 2 Jahre zu machen, die erste Plankette wird direkt durch die Zulassungsbehörde ausgestellt.

[01.11.2012]
Noch detailiertere Informationen
sind auf der Seite des ÖAMTC nachzulesen.

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Der Begriff Oldtimer bezeichnet im deutschen Sprachgebrauch ein Kraftfahrzeug (insbesondere ein Automobil, einen Lastkraftwagen, einen Omnibus, ein Motorrad oder einen Traktor), das älter als 20, 25 oder 30 Jahre (je nach Definition) ist.  Bei älteren Fahrzeugen, die noch nicht zu den Oldtimern zählen, ist der Begriff Youngtimer gebräuchlich. Diese Bezeichnung wird auch für andere Verkehrsmittel wie zum Beispiel Schiffe verwendet.

Das Wort Oldtimer ist ein Scheinanglizismus, „old-timer“ wird in der englischen Sprache als Bezeichnung für Veteranen, ältere Menschen und als Wortspiel für die Alzheimer-Krankheit verwendet.

Allen als Oldtimer bezeichneten Gegenständen ist gemeinsam, dass sie ihre Zeit überlebt haben, sich oft aber in einem guten technischen und Pflegezustand befinden und manchmal immer noch funktionieren, wie am ersten Tag. Ihr regelmäßiger Gebrauch im Alltag ist jedoch nicht mehr zeitgemäß oder teilweise sogar verboten, weil sich technische, ergonomische und Sicherheitsanforderungen geändert haben.

Ohne weitere Angaben meint der Begriff Oldtimer im Deutschen Kraftfahrzeuge mit Sammlerwert, die nicht mehr als reine Gebrauchsfahrzeuge dienen, sondern auch zu repräsentativen, spekulativen oder ideellen Zwecken. Oldtimer sind zumeist Sammlerstücke. Es muss sich nicht immer um ein gut erhaltenes oder restauriertes Fahrzeug handeln, auch unrestaurierte im Originalzustand belassene Autos und Motorräder gehören dazu.

Die ersten Vorläufer des Motorrads waren die in Frankreich und den USA hergestellten Dampfräder. Das Michaux-Perreaux Dampfrad von 1869 ist erhalten.

Gottlieb Daimler baute 1885 in den „Reitwagen“ als Versuchsträger einen Benzinmotor ein, dieser war aber wegen der seitlichen Stützräder kein Motorrad im engeren Sinn. Erstes Serien-Benzinmotorrad war die Hildebrand & Wolfmüller von 1894. Dieser Hersteller verwendete erstmals den Begriff „Motorrad“ und ließ ihn patentrechtlich schützen.

Indian in den USA war das erste Unternehmen, das Motorräder in industriellem Maßstab herstellte. Mit den technischen Verbesserungen wie Spritzdüsenvergaser (Patent von Wilhelm Maybach, 1893) und der Magnetzündung (Patent von Robert Bosch 1901) wurde das Motorrad wesentlich einfacher benutzbar.

Wesentliche Entwicklungen gingen aus von:

Frankreich – durch den Motoreinbau im Rahmen durch die Gebrüder Werner seit 1899,
Belgien – durch das Vierzylindermotorrad und die Kardanwelle der Firma FN seit 1904,
England – durch den Kickstarter, Bremse sowie Zweitaktmotor von Scott seit 1908,
USA – durch den elektrischen Anlasser und die elektrische Beleuchtung von Indian
Italien – durch den Doppelkolbenmotor von Adalberto Garelli im Jahr 1911

Bis zum Ersten Weltkrieg war Indian die weltweit größte Motorradfabrik. Danach wurde dieser Titel an Harley-Davidson weitergegeben, ab 1928 an DKW und nach dem Zweiten Weltkrieg an NSU. Seit dem Anfang der 1970er Jahre bis heute (Stand 2007) ist Honda, Japan, der weltgrößte Motorradproduzent. Honda konstruierte auch mit dem Kleinmotorrad Honda Super Cub das weltweit erfolgreichste Kraftfahrzeug, das seit den 1950er Jahren bis heute in vielen Fertigungsstätten und Lizenzbetrieben in weit mehr als 40 Millionen Exemplaren gebaut wurde.

Honda stellte 1969 mit der CB750 Four ein richtungsweisendes Motorrad mit einem quer eingebauten Vierzylinder-Viertaktmotor vor, nachdem Gilera in den 1930er Jahren dieses Konzept in einer Rennmaschine sehr erfolgreich eingeführt hatte. Auch MV Agusta stellte seit 1966 Motorräder dieser Bauweise her, blieb jedoch ein Kleinserienanbieter auf hohem Preisniveau.

Als mächtigste in Serie gefertigte Motorräder gelten die US-amerikanischen Boss-Hoss-Modelle mit V8-Automotoren, über 5 Litern Hubraum und mehr als 225 kW Leistung. Als längstes Motorrad gilt die dreisitzige Böhmerland.

Nach dem Sinken der Verkaufszahlen von Motorrädern als Folge der steigenden Popularität des Automobils Ende der 1950er Jahre wurde Motorradfahren erst in den 1970ern als Freizeittrend wiederentdeckt. Motorradmarken wie Triumph und MV Agusta erlebten ihre Wiederauferstehung

[01.11.2012]
Text von
"Rascal" & "Corry123"

http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
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